27.02.18 – Der die Zeichen liest

by admin

Film + Gespräch

– Thema: religiöser Fanatismus/Extremismus

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 27.02.2018 ab 18.30 Uhr
  • bei der IG – Initiativgruppe e.V.
    -> Karlstraße 48-50 – Rgb.  (Ecke Augustenstraße – Nähe Stiglmaierplatz, Königsplatz)

Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film) – Gäste sind:

  • Bernd Densky (freikirchlicher Referent bei der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland www.oekumene-ack.de)
  • Rudi Forstmeier (langjähriger Fachberater bei der Evang. Kirche zu Weltanschauungsfragen – im Ruhestand)
  • Achim Waseem Seger (i,Slam-Poet, Musiker und Aktivist)

Moderation:  Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)

Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!


Infos zum Film: „Der die Zeichen liest

RU 2016, 118 Min., FSK: ab 12 Jahre, Original mit dt. Untertiteln

INHALT: Benjamin ist Schüler an einer aufgeklärten, staatlichen Schule. Eines Tages weigert er sich, am Schwimmunterricht teilzunehmen und zwar nicht, wie seine Mutter vermutet, wegen einer unkontrollierbaren Erektion, sondern weil der Anblick seiner minimal bekleideten Mitschülerinnen seine religiösen Gefühle verletzt. Benjamin ist konvertiert: zum Christentum und bedient sich ab sofort bei einer schier unendlichen Ressource der Aggression: der Bibel. Während sich seine Mitschüler weiterhin in Reih und Glied liberaler Unterrichtsführung dirigieren lassen, ist Benjamin auf Rebellionskurs, ein Missionar und Kreuzzügler, der gegen Homosexualität, geschiedene Frauen und Evolutionstheorie die eine oder andere Bibelstelle ins Feld zu führen weiß. So heftig und eloquent ist Benjamins Protest gegen den wissenschaftlichen Tenor der Schule, dass die Lehrerschaft bald ins Wanken gerät: die Mädchen müssen ab sofort in Badeanzügen schwimmen und das Kondom wird schließlich doch lieber aus dem Biologie-Unterricht verbannt. Für Benjamin reicht das allerdings noch lange nicht: ein wahrer Jünger Jesu lässt seine Feinde nicht ungeschoren davon kommen.

Eine wilde und furiose Groteske gelingt mit DER DIE ZEICHEN LIEST von Kirill Serebrennikov, dessen Film seit seiner Premiere in Cannes international euphorisch gefeiert wird. In einem kühnen Kurzschluss ist in DER DIE ZEICHEN LIEST gerade nicht die radikale Religion der Feind liberaler Erziehung, sondern ihr gar zu enger Verwandter. Eine böse Satire voll pechschwarzen Humors, die uns die Fallen aktueller Denkmuster gnadenlos vor Augen hält.
Quelle: https://www.neuevisionen.de

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20.03.18 – I Am Not Your Negro

by admin

Film + Gespräch

Thema: Rassismus

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 20.03.2018 erst ab 19 Uhr + nicht im JIZ sondern bei der IG (NEU!)

ACHTUNG: ANDERER ORT + ZEIT !!!

Aufgrund der großen Resonanz verlegen wir die Veranstaltung zur IG – InitiativGruppe e.V. in die Karlstraße 50 (Rgb.!). Damit niemand der um 18.30 Uhr zum JIZ kommt den Anfang bei der IG verpasst, beginnt der FILM 30 Min. später, also erst um 19 Uhr!

Vom JIZ sind es nur zwei Stationen mit der U2 vom „Sendlinger Tor Platz“ zum „Königsplatz“ – und jeweils drei Minuten zu Fuss.

-> Eine Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film):

  • Modupe Laja (Netzwerk rassismus- und diskriminierungsfreies Bayern, EineWeltHaus München)
  • Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)
  • Zwei Vertreter*innen der Afrojugend München

Moderation: Naomi Lwanyaga (studiert Staatswissenschaft und macht Workshops zu Rassismus und Diskriminierung für das Pädagogische Institut)

Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

Infos zum Film: „I Am Not Your Negro“

USA/F/BE/CH 2016, 93 Min., FSK: ab 12 Jahre

Ein Film von Raoul Peck · Erzählt von Samuel L. Jackson (Originalfassung) – englische OF mit deutschen UT

Als der US-Schriftsteller James Baldwin im Dezember 1987 starb, hinterließ er ein 30-seitiges Manuskript mit dem Titel „Remember This House“. Das Buch sollte eine persönliche Auseinandersetzung mit den Biografien dreier enger Freunden werden, die alle bei Attentaten ermordet wurden: Martin Luther King, Malcolm X und Medgar Evers. I AM NOT YOUR NEGRO schreibt Baldwins furioses Fragment im Geiste des Autors filmisch fort und verdichtet es zu einer beißenden Analyse der Repräsentation von Afro-Amerikanern in der US-Kulturgeschichte. Baldwins Worte ertönen über Archivfotos, Filmausschnitte und Nachrichten-Clips der 1950er und 60er Jahre, die noch von Rassentrennung und einer beinah vollkommenen Unsichtbarkeit der Schwarzen in Hollywoods geprägt waren; sie erzählen von der Formierung der schwarzen Bürgerrechtsbewegungen und Baldwins kompliziertem Verhältnis zum Black-Power-Movement. In einer kühnen Erweiterung des literarischen Texts spannt der Film den Bogen bis in die Jetztzeit: zur noch heute gegenwärtigen weißen Polizeigewalt gegen Schwarze, den Rassenunruhen von Ferguson und Dallas und der Black-Lives-Matter-Bewegung. In einem hochpolitischen Prozess der Aneignung schreibt I AM NOT YOUR NEGRO damit die US-Geschichte aus einer bis heute unterdrückten Perspektive neu. Der Regisseur Raoul Peck wurde für seinen Dokumentarfilm-Essay auf der Berlinale mit dem Panorama-Publikums-Preis ausgezeichnet. Der Film war zudem für den Oscar als Bester Dokumentarfilm nominiert.
www.not-your-negro.de

 

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17.04.18 – In our Country

by admin


Film + Gespräch

Thema: Lebenssituation/Realität Geflüchteter in München/Bayern

– Wann + Wo:

NEUER ORT + NEUE ZEIT:
Die Veranstaltung findet NICHT wie geplant im MVHS-Bildungszentrum „Einstein28“ statt, sondern bei der InitiativGruppe e.V. (Karlstr. 50) – und damit niemand den Beginn verpasst, startet der Abend 15 Min. später als gewohnt (Neuer Beginn: 18.45 Uhr)

  • Dienstag, 17.04.2018 ab 18.45 Uhr
  • Veranstaltungsort: bei der IG – Initiativgruppe e.V., Karlstr. 50 (RGB.)Nähe Stiglmaierplatz + Königsplatz

Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film):

– Saskia Hahn (Produzentin des Films)
– Louisa Wagener (Regisseurin des Films)
– Vertreter von „buntkicktgut“
(interkulturelle Straßenfußball-Liga München)

Moderation: Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)

Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

Diese Veranstaltung findet in enger Zusammenarbeit mit der Jungen Volkshochschule statt!

Infos zum Film: „In Our Country“

Deutschland 2016, 30 Min., FSK: 0

Teklebrhan ist 19 Jahre alt und aus Eritrea geflohen. Sein größter Wunsch ist es, Fußball spielen zu können. Er tritt einem lokalen Fußballverein bei, in der Hoffnung, spielen zu können und neue Freunde zu finden. Mit einem Jungen in der Mannschaft, Anton, freundet sich Teklebrhan auch an. Doch die anderen in der Mannschaft stehen „dem Neuen“ nicht so offen gegenüber und sind erst recht sauer, als sie merken, dass er sich sehr schnell einen Stammplatz in der Mannschaft erspielt. Bald schon steht ein entscheidendes Spiel an. Doch Teklebrhan wird immer wieder von Alpträumen und schrecklichen Erinnerungen geplagt. Denn auf der Flucht verlor er mehr als nur sein altes Leben. Er musste auch den Menschen zurücklassen, der ihm mehr als alles bedeutete. Und dem er versprochen hat, seinen Traum wahr werden zu lassen.
Quelle: www.fbw-filmbewertung.com

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08.05.18 – Die Migrantigen

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Film + Gespräch

– Themen: Vorurteile + Klischees gegenüber Migrant*innen

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 08.05.2018 ab 18.30 Uhr
  • bei der IG – Initiativgruppe e.V. -> Karlstraße 48-50 – Rgb.  (Ecke Augustenstraße – Nähe Stiglmaierplatz, Königsplatz)

Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film):

  • Sebaha Ünal, Schauspielerin und Theaterpädagogin
  • Tuna Kaptan, Dokumentarfilmer und Regisseur (Sein letzter Kurzfilm: „Schildkröten Panzer“ (2017) spielt in München und wird beim Münchner Dokfest 2018 gezeigt. Trailer: www.dokfest-muenchen.de)

Moderation:  Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)

Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen erbeten bei der IG: Aylin Romey, Telefon: 089 / 544 671-74, -72, E-Mail: a.romey[at]initiativgruppe.de

 

Infos zum Film: „Die Migrantigen“

Österreich 2017, 95 Min., FSK: 12 Jahre

Inhalt: Die beiden in die Gesellschaft integrierten Freunde Benny und Marko täuschen für eine TV-Doku-Serie vor, arbeitslose Kleinkriminelle mit Migrationshintergrund zu sein, bis sich das Blatt wendet und die von ihnen erfundene Wirklichkeit sie einholt. Zwischen Gemeindebau und Streetlife: Regisseur Arman T. Riahi schickt Faris Rahoma und Aleksandar Petrović als fantastische Hauptbesetzung durch eine aberwitzige Komödie, die der Frage nachgeht, „Was macht man so als Ausländer?“ und dabei vergnügt und furchtlos sämtliche Klischees auf den Kopf stellt. Quelle: www.diemigrantigen.de

 

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23.10.18 – Aus dem Nichts

by admin

Film + Gespräch

– Themen: Rechtsextremismus, Umgang mit Opfern

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 23.10.2018 ab 18.30 Uhr bei der IG
  • ACHTUNG: Die Veranstaltung findet bei der IG – Initiativgruppe e.V. (NICHT im JIZ !) statt:
    -> Karlstraße 48-50 – Rgb.  (Ecke Augustenstraße – Nähe Stiglmaierplatz, Königsplatz)

Nach dem Film moderiert Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des KJR München-Stadt) ein Fachgespräch inkl. Publikumsdiskussion rund um rechte Gewalt in Deutschland, deren Verfolgung und der Umgang mit den Opfern. Als Gäste und Fachleute begrüßen wir Robert Andreasch von a.i.d.a. (Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. – www.aida-archiv.de) und Frau Gökmenoglu von BEFORE (Beratungsstelle für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt und Diskriminierung – www.before-muenchen.de)!

Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

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Bitte beachten Sie folgenden Einlassvorbehalt:
„Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.“

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Infos zum Film: „Aus dem Nichts“

D 2017, 106 Min., FSK 12 Jahre (Empfehlung der Jugendmedienkommission: ab 14 Jahre)

Inhalt: Katjas (Diane Kruger) Welt bricht zusammen, als ihr Mann Nuri (Numan Acar) und ihr Sohn Rocco (Rafael Santana) bei einem Bombenanschlag umkommen. Katja ist vom Schmerz wie betäubt. Niemand kann ihr in dieser Situation helfen. Die folgenden Tage übersteht sie nur unter Tränen und Drogen. Ihren Liebsten in den Tod zu folgen, darum kreisen ihre Gedanken. Doch dann verhaftet die Polizei das Neonazi-Paar Edda (Hanna Hilsdorf) und André Möller (Ulrich Friedrich Brandhoff). Beide werden durch die vorgelegten Beweise schwer belastet. Andrés Vater (Ulrich Tukur) gab der Polizei den entscheidenden Hinweis. In dem folgenden Prozess vertritt Nuris bester Freund, der Anwalt Danilo Fava (Denis Moschitto), Katja als Nebenklägerin. Der Prozess verlangt Katja alles ab, aber die Hoffnung, dass die Täter bestraft werden, gibt ihr die Kraft, jeden Tag im Gericht zu erscheinen. Doch Verteidiger Haberbeck (Johannes Krisch) gelingt es, geschickt, Zweifel zu säen – die belastenden Beweise sind nicht so eindeutig, wie zunächst gedacht. Schließlich muss das Gericht die Angeklagten freisprechen. Doch ohne Gerechtigkeit wird Katja niemals Frieden finden. QUELLE: www.uci-kinowelt.de

 

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04.12.18 – Les Sauteurs

by admin

Film + Gespräch

– Themen: Flucht(wege), Europäische und deutsche Flüchtlingspolitik

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 04.12.2018 ab 18.30 Uhr
  • bei der IG – Initiativgruppe e.V.
    -> Karlstraße 48-50 – Rgb.  (Ecke Augustenstraße – Nähe Stiglmaierplatz, Königsplatz)

– Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Jungen Volkshochschule München statt, sowie im Rahmen von KINO ASYL und der Münchner Tage der Menschenrechte

Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film):

  • Katharina Grote (Münchner Flüchtlingsrat)
  • Jana Weidhaase (Bayerischer Flüchtlingsrat)
  • Gwendolin Buddeberg (Rechtsanwältin)

Moderation: Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)

Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

 

Infos zum Film: „Les Sauteurs“

Dänemark 2016, 80 Min., Original mit deutschen Untertiteln, FSK: 12 Jahre

Inhalt: Afrika und die Europäische Union werden vor der spanischen Enklave Melilla durch eine hochgesicherte Grenzanlage voneinander getrennt. Geflüchtete, meist aus der Subsahara-Region, versuchen diese direkte Landgrenze zu überqueren. So auch der Malier Abou Bakar Sidibé, der zugleich Protagonist und Dokumentierender dieses Films ist. Nach mehreren gescheiterten Versuchen, den Grenzzaun zu überwinden, beginnt Abou seinen Alltag, das zermürbende Warten auf den nächsten „Sprung“ zu filmen. Er gibt Einblick in die Community vor Ort und die Hoffnung auf das vermeintliche Eldorado Europa. Dem abstrakt anonymen Wärmebild der Überwachungskamera wird der subjektive Blick eines Individuums entgegengesetzt. Unermüdlich dokumentiert er seine Lebensrealität am Rande einer abgeschotteten EU. Quelle: Arsenal Filmverleih Berlin

 

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