07.02.17 – Babai

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Film + Gespräch

– Themen: Geschichte und aktuelle Entwicklungen der Migration aus dem ehemaligen Jugoslawien

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 07.02.2017 ab 18.30 Uhr
  • bei der IG – Initiativgruppe e.V.
    -> Karlstraße 48-50 – Rgb.  (Ecke Augustenstraße – Nähe Stiglmaierplatz, Königsplatz)

– Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film):

  • Suzana Malesevic (Bildungsberaterin beim Referat für Bildung und Sport und Berufsberaterin in der Flüchtlingshilfe)
  • Milica Klose (ehemalige langjährige Mitarbeiterin des Migrationsdienstes der Inneren Mission)

– Moderation:  Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)

– Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

– Infos zum Film: Babai

Deutschland, Kosovo, Mazedonien, Frankreich 2015 – 104 Minuten

INHALT: Auf den Straßen des Vorkriegskosovo herrscht eine spannungsgeladene Atmosphäre. Um über die Runden zu kommen, verkaufen der 10-jährige Nori und sein Vater Gesim Zigaretten. Dessen Wunsch, der Armut zu entfliehen, ist groß. Nori hindert ihn immer wieder an der Flucht, doch eines Tages macht sich Gesim heimlich auf den Weg nach Deutschland. Zurückgelassen und verletzt, aber entschlossen, seinen Vater zu finden, begibt sich Nori auf eine gefährliche Suche.
– Altersempfehlung ab 13 Jahre – Kinostart war am 10.03.2016

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14.03.17 – White Charity

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Film + Gespräch

– Themen: Rassismus, „Schwarzsein & Weißsein auf Spendenplakaten“

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 14.03.2017 ab 18.30 Uhr
  • im Jugendinformationszentrum (JIZ)
    -> Sendlinger Str. 7 (im Innenhof)

– Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

– Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film):

  • Modupe Laja (Vorstandsmitglied EineWeltHaus e.V., AK Panafrikanismus e.V., Anti-Ra Sprecherin)
  • Zara Pfeiffer (Netzwerk rassismus- und diskriminierungsfreies Bayern)

– Moderation: Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)

– Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

– Infos zum Film: White Charity

Deutschland 2011, Laufzeit: 48 Min.

 

Schwarzsein & Weißsein auf Spendenplakaten – Werbeplakate von entwicklungspolitischen Organisationen wie ‚Brot für die Welt‘, ‚Welthungerhilfe‘, ‚Kindernothilfe‘ oder ‚Care‘ prägen das Bild auf Straßen, Plätzen, in Bahnhöfen und U-Bahnen in Deutschland. Sie haben einen großen Einfluss darauf wie in Deutschland Schwarze und weiße Identitäten konstruiert werden. Der Dokumentarfilm analysiert die Spendenplakate aus einer rassismuskritischen, postkolonialen Perspektive. ‚white charity‘ stellt unterschiedliche Perspektiven vor: Ausgehend von den Spendenplakaten diskutieren Vertreter_innen von Hilfsorganisationen mit Wissenschaftler_innen über Entwicklungszusammenarbeit, koloniale Fantasien, Rassismus und Machtstrukturen. ‚white charity‘ ist eine exemplarische Auseinandersetzung mit Rassismus in Bildern, die weit über den entwicklungspolitischen Horizont von Bedeutung ist und unterstützt einen schärferen Analyseblick auf Bilder in kommerzieller Werbung, Print und TV. Ein Film von Carolin Philipp und Timo Kiesel.

Webseite zum Film/Projekt: www.whitecharity.de
Der (ganze) Film online: www.youtube.com/watch?v=kUSMh8kV-xw

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04.04.17 – Hotel Europa

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Film + Gespräch

– Themen: Abschiebepraxis in Bayern + Situation in Abschiebegefängnissen

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 04.04.2017 ab 18.30 Uhr
  • bei der IG – Initiativgruppe e.V.
    -> Karlstraße 48-50 – Rgb.  (Ecke Augustenstraße – Nähe Stiglmaierplatz, Königsplatz)

– In Kooperation mit der Jungen Volkshochschule München

– Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film):

  • Ruzbeh Sadeghi (Regisseur des Films + Mitarbeiter bei jmd2start – Begleitung für junge Flüchtlinge im Jugendmigrationsdienst)

– Moderation: Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)

– Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

– Infos zum Film: Hotel Europa

Deutschland 2010, 90 Min.

1993 bis 2005 war das Gefängnis in der Moerser Haagstraße ein Abschiebeknast für ausländische Häftlinge. Was aus diesen Menschen wurde, weiß niemand. In einer performativen Installation hat Ulrich Greb, der Intendant des Schlosstheaters Moers, einen Erinnerungs- und Begegnungsraum inszeniert, in dem die Grenzen Europas im doppelten Sinne in Frage gestellt werden. Der iranische Regisseur Ruzbeh Sadeghi, der selbst die Erfahrung von Flucht und Verfolgung machen musste, verfilmte das Projekt. „Hotel Europa“ entwickelt sowohl einen dokumentarischen als auch einen essayistischen Zugang zum Material der Inszenierung. Gerade durch die doppelte Verfremdung der Realität des Hafthauses durch die Medien Theater und Film eröffnet sich die Möglichkeit, dass Hoffnungen, Sehnsüchte und die den Inhaftierten zugefügte Gewalt in ihrer Uneinholbarkeit in die Realität des Zuschauers einbrechen. Eine eindringliche Reise zu den Schattenseiten unserer Zivilisation. Angesichts der brisanten politischen Situation und der drastischen Zunahme von Abschiebungen ist der Film hochaktuell.

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09.05.17 – Shahada

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Film + Gespräch

– Themen: Werte des Islams im persönlichen Leben und in unserer Gesellschaft

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 09.05.2017 ab 18.30 Uhr
  • im Jugendinformationszentrum (JIZ)
    -> Sendlinger Str. 7 (im Innenhof)

– Im Rahmen der „Münchner Integrationstage“

– Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film):

  • Volkan Türlü (Vertreter der Pasinger Moschee)

– Moderation: Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)

– Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

– Infos zum Film: Shahada

Deutschland 2010, 90 Min.  FSK: 12 Jahre

SHAHADA erzählt die Geschichten von drei jungen Muslimen in Deutschland, deren bisherige Werte und deren Glaube durch persönliche Krisen ins Wanken geraten. Ihre Wege kreuzen sich in Berlin, in der Moschee von VEDAT, einem aufgeklärten Berliner Geistlichen. Vedats Tochter ist MARYAM, ein lebenslustiges und sehr westlich orientiertes Mädchen. Wegen ihrer freizügigen Art kommt es oft zu Auseinandersetzungen mit ihrem allein erziehenden Vater, der sich um den Lebenswandel der Neunzehnjährigen große Sorgen macht. Nicht ganz zu Unrecht, denn Maryam ist ungewollt schwanger. Der Nigerianer SAMIR besucht gemeinsam mit seinem besten Freund DANIEL, einem Deutschen, den Koranunterricht in Vedats Moschee. Schnell wird klar, dass Daniel in Samir mehr sieht als nur einen Freund – und dass seine Gefühle von Samir erwidert werden. Die beiden jungen Männer kommen sich langsam näher – und für Samir, den streng gläubigen Muslim, steht plötzlich sehr viel auf dem Spiel… ISMAIL, ein türkischstämmiger Polizist und Familienvater, scheint in der Mitte der deutschen Gesellschaft angekommen zu sein. Doch dann steht er eines Tages bei einer Razzia der Bosnierin LEYLA gegenüber – der Frau, die vor drei Jahren von einem Querschläger aus seiner Waffe lebensgefährlich verletzt wurde. Ismails heile Welt gerät durch dieses Wiedersehen völlig aus den Fugen. Bild- und Textquelle: Webseite des Filmverleihs

 

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24.10.17 – Raving Iran

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Film + Gespräch

– Themen: Situation im Iran, Fluchtgrund: (Jugend-)Kultur!?

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 24.10.2017 ab 18.30 Uhr
  • im Jugendinformationszentrum (JIZ)
    -> Sendlinger Str. 7 (im Innenhof)

– Diskussionsgäste (nach dem Film) sind:

  • Nuschin Rawanmehr (Sozialpädagogin, Referentin für politische Bildungsarbeit, Mitglied im Migrationsbeirat der LHM)
  • Ruzbeh Sadeghi (Filmemacher aus dem Iran, Schulsozialarbeiter bei der SchlaU-Schule)
  • Achim Waseem Seger (Musiker und i,Slam-Poet)

– Moderation: Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)

– Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

– Infos zum Film: „Raving Iran“

Schweiz 2016, Dokumentarfilm, 84 min, OmU, FSK: 6 Jahre, Altersempfehlung ab 14 Jahre

Die Techno-DJs Anoosh und Arash leiden zunehmend darunter, dass elektronische Musik in ihrer Heimat Iran verboten ist. Jeder ihrer illegalen Auftritte kann in einer Verhaftung enden. Die Dokumentation von Susanne Regina Meures begleitet die beiden bei einem schwierigen Entscheidungsprozess bis ins Exil. Nah und unmittelbar zeigt der Film auf, wie junge Menschen im heutigen Iran zwischen staatlichen Restriktionen und individueller Entfaltung jonglieren. Anooshs und Arashs Erlebnisse und Gedanken schneiden Grundsatzfragen rund um Menschenrechte, Freiheit und Demokratie an.

Kinostart war am 29.09.2016 – Filmpreise: Visions Du Réel Nyon 2016: Prix du Jury SSA/Suissimage; Guanajuato International Film Festival 2016: Bester Dokumentarfilm; DOK.fest München 2016: First Steps Award 2016 für den besten Dokumentarfilm

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05.12.17 – Seefeuer

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Film + Gespräch

– Themen: Flucht + Asyl, Fluchtwege, Ankommen in Europa

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 05.12.2017 ab 18.30 Uhr
  • bei der IG – Initiativgruppe e.V.
    -> Karlstraße 48-50 – Rgb.  (Ecke Augustenstraße – Nähe Stiglmaierplatz, Königsplatz)

– Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Jungen Volkshochschule München statt, sowie im Rahmen von KINO ASYL und der Münchner Tage der Menschenrechte

– Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film):

– Moderation:

  • Aylin Romey (InitiativGruppe e.V. / XchangeMuc – Tandemprojekt) -> Cumali Naz musste als Moderator kurzfristig absagen

– Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

– Infos zum Film: Seefeuer

Italien, Frankreich 2016, 108 Minuten, Dokumentarfilm, Altersempfehlung ab 15 Jahre

Einen „notwendigen Film“ nannte Jury-Präsidentin Meryl Streep SEEFEUER, den Gewinner des Goldenen Bären 2016. Der Dokumentarfilm spiegelt das Alltagsleben auf der italienischen Insel Lampedusa, an deren Küste jedes Jahr zehntausende Flüchtlinge landen oder aber ihr Leben lassen. Mit eindringlichen Bildern, ohne erklärende Kommentare, schlicht beobachtend schildert der Film die Koexistenz zweier Realitäten und bildet damit eine Metapher auf die gegenwärtige Situation Europas.

Kinostart war am 28.07.2016 – Webseite zum Film: www.seefeuer.weltkino.de

 

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