24.2.15 – Meine Zunge dreht sich nicht

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Film + Gespräch

– Themen: Arbeitsmigration (kurdische/türkische „Gastarbeiter/innen“), Verlust sprachlicher und kultureller Identität

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 24.02.2015 ab 18.30 Uhr
  • bei der IG – Initiativgruppe e.V.
    -> Karlstraße 48-50 – Rgb.  (Ecke Augustenstraße – Nähe Stiglmaierplatz, Königsplatz)

– Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film):
-> Gäste am 24.02.15 sind: Semsa Yilmaz (Frauenprojekt in der InitiativGruppe e.V.) und Frau Ros Lourdes (Geschäftsführender Vorstand der Initiativgruppe e.V.) – Frau Jale Tanyeri (Projektleitung IG-Frauenprojekt) musste Ihre Teilnahme leider kurzfristig absagen.

– Moderation: Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)

– Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

– Infos zum Film: (Doku, 92 Min., mit UT)

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Inhalt: DILIM DÖNMÜYOR- Meine Zunge dreht sich nicht

Meine Eltern sind 1973 aus der Türkei nach Berlin immigriert, meine Mutter war seitdem nicht mehr in ihrem Dorf im Osten der Türkei. Sie verschiebt die Reise jedes Jahr aufs Neue. „Das Schicksal ist dagegen“, sagt sie. Ich beschließe, ohne sie dorthin zu fahren und begleite ihre Eltern, meine Großeltern nach Erzincan. Das Dorf ist mittlerweile verlassen. Geblieben sind Erinnerungen, Ruinen und die Natur. Meine Großmutter erzählt mir zum ersten Mal von ihrer Kindheit und ihrer Hochzeit. Es sind Geschichten aus ihrem Leben, bevor auch sie nach Deutschland ging.  Zurück in Berlin begleite ich meine Eltern, ihren Alltag. Wir sprechen miteinander über ihre Erlebnisse in Deutschland, ihre Erinnerungen an ihr Heimatdorf und warum sie ihre Muttersprache Kurdisch nicht mehr sprechen.

„Dilim Dönmüyor- Meine Zunge dreht sich nicht“ handelt vom Verschwinden der kurdischen Identität innerhalb meiner Familie. Der Film erzählt vom Leben in der Fremde und der schmerzhaften Trennung der Familie durch die Migration nach Deutschland. Es sind Einblicke und Fragmente aus dem Leben von drei Generationen meiner Familie.
Ein Film von Serpil Turhan

Text- und Bildquelle: Serpil Turhan

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24.03.2015 – Deutsch aus Liebe

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Film + Gespräch

– Themen: Migration, Zuwanderung, Familiennachzug

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 24.03.2015 ab 18.30 Uhr
  • im Jugendinformationszentrum (JIZ)
    -> Sendlinger Str. 7 (im Innenhof)

– Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film):

– Moderation: Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)

– Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

– Infos zum Film: (Doku, 87 Min., mit UT)

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Inhalt: „Deutsch aus Liebe“

Ein Deutschkurs in der türkischen Stadt Balıkesir ist der Ausgangspunkt für diese Langzeitbeobachtung. Die Teilnehmerinnen lernen Deutsch, weil sie einen in Deutschland lebenden türkischen Mann heiraten und zu ihm ziehen wollen. Der Film begleitet drei Frauen aus diesem Kurs auf ihrem Weg von der Türkei nach Deutschland, in ein neues Leben.

Bild- und Textquelle: www.bt-medienproduktion.de

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21.04.2015 – First Class Asylum

by admin

Film + Gespräch

– Themen: Situation von Flüchtlingen in Bayern, Flüchtlingsproteste

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 21.04.2015 ab 18.30 Uhr
  • bei der IG – Initiativgruppe e.V.
    -> Karlstraße 48-50 – Rgb.  (Ecke Augustenstraße – Nähe Stiglmaierplatz, Königsplatz)

– Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film):

  • Filmemacher*innen: Niklas Hoffmann, Nina Wesemann, Alex Wesolowski
  • Protestteilnehmer: Akili Jules-Sawa
  • Vertreter des Bayerischen Flüchtlingsrates: Uche Akpulu

– Moderation: Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)

– Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

– Infos zum Film: (Doku, 75 Min., Deutschland 2014 – Regie: Niklas Hoffmann, Nina Wesemann, Alexandra Wesolowski – Originalfassung: deutsch, englisch – Untertitel: deutsch)

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Inhalt: „First class asylum“

München im Juni 2013. Kurz vor den Wahlen tritt eine Gruppe von Asylbewerbern am Münchner Rindermarkt in Hungerstreik. Sie nennen sich die “Non Citizen” und gehören einer im Jahr zuvor gegründeten Bewegung an, die gegen die Lebensbedingungen von Asylsuchenden kämpfen. Ihre Forderungen sind eindeutig: sie wollen für alle die sofortige Annerkennung nach Paragraf 16a und damit eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis.

Nach drei Tagen stellen die Protestierenden auch das Trinken ein und fordern damit nicht nur die Politik heraus, sondern auch die Medien und die Bevölkerung. Wie geht man mit Asybewerbern um, wenn sie sich einmal im Herzen der Städte befinden? Darf sich ein Mensch aus Protest in Lebensgefahr bringen? Wie weit ist es wirklich mit Deutschlands Toleranz gegenüber Fremden? Kann aus der Aktion eine Annäherung entstehen oder verhärten sich  die Fronten? Und gerät die ganze Sache zum Wahlkampthema?

Neun Tage lang wird Münchens Bevölkerung auf dem Rindermarkt mit jenen konfrontiert, die sonst nur unter dem Sammelbegriff Flüchtlinge wahrgenommen werden – während deren Gesundheitszustand zunehmend kritisch wird.

TextQuelle: www.firstclassasylum.org
Bild-Quelle: www.dokfest-muenchen.de

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19.05.2015 – Fremd im eigenen Land

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Film + Gespräch

– Themen: Situation der Sinti und Roma in Deutschland

Die Veranstaltung findet im Rahmen und in Kooperation mit den „Münchner Integrationstagen“ statt.

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 19.05.2015 ab 19 Uhr (NICHT 18.30 Uhr wie sonst)
  • im Jugendinformationszentrum (JIZ)
    -> Sendlinger Str. 7 (im Innenhof)

– Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film):

– Moderation: Cumali Naz (Stadtrat + Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)

– Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

– Infos zum Film: (Doku, 45 Min., WDR.DOK: Sendung vom 14.11.2014)

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Inhalt: Fremd im eigenen Land – Sinti in Deutschland
Im Sommer gingen sie auf Reisen, um als Händler und Handwerker ihren Lebensunterhalt zu verdienen, auch der 1959 geborene Ricardo ging noch hausieren.  Seit der Wende 1989, mit dem Zustrom der Roma aus Südosteuropa, sind sie neuen rassistischen Angriffen ausgesetzt: „Sinti und Roma“ heißt es allüberall. „Wir sind Sinti!“ sagt Ricardo Laubinger, „Deutsche! Wir leben seit 600 Jahren hier und möchten, dass die Mehrheitsgesellschaft dies versteht.“ Er und seine Frau Orchidea und drei weitere deutsche Sinti – die Berlinerin Petra Rosenberg, der Pfälzer Schmitto Kling und der Düsseldorfer Rigoletto Mettbach – erzählen ihre Geschichte: von einer armen und doch glücklichen Kindheit, vom Aufwachsen in der Sprache und Kultur der Sinti und der Diskriminierung in der Schule. Vom Trauma ihrer Eltern, das ihr eigenes Leben bis heute überschattet. Die Dokumentation begleitet Petra Rosenberg auf ihrer ersten Reise nach Auschwitz, auf den Spuren ihres Vaters Otto, der als einziger von elf Geschwistern überlebte.

Text- und Bild-Quelle: www.wdr.de

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20.10.2015 – Zuwandern

by admin

Film + Gespräch

– Themen: Armutsmigration aus Rumänien/Osteuropa

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 20.10.2015 ab 18.30 Uhr
  • bei der IG – Initiativgruppe e.V.
    -> Karlstraße 48-50 – Rgb.  (Ecke Augustenstraße – Nähe Stiglmaierplatz, Königsplatz)

– Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film):

  • Herr Nedialko Kalinov („Bildung statt Betteln“ – Caritas-Zentrum Innenstadt)
  • Frau Andreea Untaru (Leitung: „Schiller 25″/Migrationsberatung Wohnungsloser)

– Moderation: Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)

– Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

– Infos zum Film: (Doku, Deutschland 2014, 81 Min., Sprachen: Rumänisch, Deutsch – Untertitel: Deutsch)

zuwandern

Inhalt: Zuwandern
Um der schlechten wirtschaftlichen Lage in Rumänien zu entkommen, beschließen Carmen und George gemeinsam mit ihrem ältesten Sohn Daniel auszuwandern. Mehr zufällig fällt die Wahl dabei auf Deutschland, wo sie zunächst in einer verlassenen Gartenlaube Zuflucht finden. Neun Monate lang begleiten die Filmemacherinnen Sabine Herpich und Diana Botescu die junge Familie mit der Kamera. Der daraus entstandene Film „Zuwandern“ ist ein beobachtendes und packendes Dokument, das deutlich macht mit welchen Schwierigkeiten die Familie zu kämpfen hat, beim Versuch sich in der neuen Heimat zurechtzufinden. Der Film beeindruckt mit einer überraschenden Direktheit und Entschlossenheit seiner Protagonisten, die den Blick stets nach vorne halten. (Textquelle: Nelly Rempel, www.dokka.de)

Ein Film von Sabine Herpich und Diana Botescu

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17.11.2015 – Amma und Appa

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Film + Gespräch

– Themen: Multikulturelle Familien und Partnerschaften

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 17.11.2015 ab 18.30 Uhr
  • im Jugendinformationszentrum (JIZ)
    -> Sendlinger Str. 7

– Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film):

– Moderation: Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)

– Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

– Infos zum Film: (D, 2012, 84 Min., FSK: 6 Jahre)

amma-und-appa

Inhalt: Amma und Appa

Eine bayerisch-indische Liebe: Franziska aus Bayern liebt Jay aus Indien. Was für andere Mütter und Väter vielleicht erfreulich wäre, ist für die jeweiligen Eltern der beiden eine leichte bis mittelschwere Katastrophe. Für Amma („Mutter) und Appa („Vater“) aus dem südindischen Städtchen Cuddalore gehört eine Ehe nach wie vor von den Eltern arrangiert. „Wenn Du aus Liebe heiratest, haben wir alles verloren“ sagen sie zu ihrem Sohn Jay. Auch für Franziskas Eltern aus Bayern, die Weihnachten „O du fröhliche“ singen und die Krippe aufbauen, ist der indische Freund zumindest gewöhnungsbedürftig.

Keine ganz einfache Ausgangssituation also, die schwiegerelterliche Gegenseite zu überzeugen. Ein ganzes Jahr wird Franziska von Amma und Appa in der Hoffnung ignoriert, ihr Sohn werde doch noch Vernunft annehmen und sich den elterlichen Wünschen beugen. Als Franziska dann schließlich doch noch nach Indien reisen darf, um sich Amma und Appa vorzustellen, sind diese nach wie vor skeptisch. Zu sehr widerspricht diese Art der Liebesbeziehung ihren eigenen Werten und Traditionen.

Vielleicht müssten sie einfach einmal ein Paar treffen, bei dem das „trotz“ der Liebe schon Jahrzehnte lang gut klappt, denkt sich Franziska. Und so packen ihre Eltern in München Koffer und Reiseapotheke und wagen sich zum ersten Mal in das Land des Schwiegersohns, um dessen Eltern von der eigenen Tochter und der eigenen Ehe zu überzeugen…

Bild- und Text-Quelle: www.ammaandappa.com

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