14th Jan2015

24.2.15 – Meine Zunge dreht sich nicht

by admin

Film + Gespräch

– Themen: Arbeitsmigration (kurdische/türkische „Gastarbeiter/innen“), Verlust sprachlicher und kultureller Identität

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 24.02.2015 ab 18.30 Uhr
  • bei der IG – Initiativgruppe e.V.
    -> Karlstraße 48-50 – Rgb.  (Ecke Augustenstraße – Nähe Stiglmaierplatz, Königsplatz)

– Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film):
-> Gäste am 24.02.15 sind: Semsa Yilmaz (Frauenprojekt in der InitiativGruppe e.V.) und Frau Ros Lourdes (Geschäftsführender Vorstand der Initiativgruppe e.V.) – Frau Jale Tanyeri (Projektleitung IG-Frauenprojekt) musste Ihre Teilnahme leider kurzfristig absagen.

– Moderation: Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)

– Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

– Infos zum Film: (Doku, 92 Min., mit UT)

meine-zunge-dreht-sich-nicht

Inhalt: DILIM DÖNMÜYOR- Meine Zunge dreht sich nicht

Meine Eltern sind 1973 aus der Türkei nach Berlin immigriert, meine Mutter war seitdem nicht mehr in ihrem Dorf im Osten der Türkei. Sie verschiebt die Reise jedes Jahr aufs Neue. „Das Schicksal ist dagegen“, sagt sie. Ich beschließe, ohne sie dorthin zu fahren und begleite ihre Eltern, meine Großeltern nach Erzincan. Das Dorf ist mittlerweile verlassen. Geblieben sind Erinnerungen, Ruinen und die Natur. Meine Großmutter erzählt mir zum ersten Mal von ihrer Kindheit und ihrer Hochzeit. Es sind Geschichten aus ihrem Leben, bevor auch sie nach Deutschland ging.  Zurück in Berlin begleite ich meine Eltern, ihren Alltag. Wir sprechen miteinander über ihre Erlebnisse in Deutschland, ihre Erinnerungen an ihr Heimatdorf und warum sie ihre Muttersprache Kurdisch nicht mehr sprechen.

„Dilim Dönmüyor- Meine Zunge dreht sich nicht“ handelt vom Verschwinden der kurdischen Identität innerhalb meiner Familie. Der Film erzählt vom Leben in der Fremde und der schmerzhaften Trennung der Familie durch die Migration nach Deutschland. Es sind Einblicke und Fragmente aus dem Leben von drei Generationen meiner Familie.
Ein Film von Serpil Turhan

Text- und Bildquelle: Serpil Turhan

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