20th Jan2018

20.03.18 – I Am Not Your Negro

by admin

Film + Gespräch

Thema: Rassismus

– Wann + Wo:

  • Dienstag, 20.03.2018 erst ab 19 Uhr + nicht im JIZ sondern bei der IG (NEU!)

ACHTUNG: ANDERER ORT + ZEIT !!!

Aufgrund der großen Resonanz verlegen wir die Veranstaltung zur IG – InitiativGruppe e.V. in die Karlstraße 50 (Rgb.!). Damit niemand der um 18.30 Uhr zum JIZ kommt den Anfang bei der IG verpasst, beginnt der FILM 30 Min. später, also erst um 19 Uhr!

Vom JIZ sind es nur zwei Stationen mit der U2 vom „Sendlinger Tor Platz“ zum „Königsplatz“ – und jeweils drei Minuten zu Fuss.

-> Eine Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Diskussion mit Fachleuten und Publikum (nach dem Film):

  • Modupe Laja (Netzwerk rassismus- und diskriminierungsfreies Bayern, EineWeltHaus München)
  • Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt)
  • Zwei Vertreter*innen der Afrojugend München

Moderation: Naomi Lwanyaga (studiert Staatswissenschaft und macht Workshops zu Rassismus und Diskriminierung für das Pädagogische Institut)

Eintritt frei – Anmeldung für Gruppen im JIZ erbeten!

Infos zum Film: „I Am Not Your Negro“

USA/F/BE/CH 2016, 93 Min., FSK: ab 12 Jahre

Ein Film von Raoul Peck · Erzählt von Samuel L. Jackson (Originalfassung) – englische OF mit deutschen UT

Als der US-Schriftsteller James Baldwin im Dezember 1987 starb, hinterließ er ein 30-seitiges Manuskript mit dem Titel „Remember This House“. Das Buch sollte eine persönliche Auseinandersetzung mit den Biografien dreier enger Freunden werden, die alle bei Attentaten ermordet wurden: Martin Luther King, Malcolm X und Medgar Evers. I AM NOT YOUR NEGRO schreibt Baldwins furioses Fragment im Geiste des Autors filmisch fort und verdichtet es zu einer beißenden Analyse der Repräsentation von Afro-Amerikanern in der US-Kulturgeschichte. Baldwins Worte ertönen über Archivfotos, Filmausschnitte und Nachrichten-Clips der 1950er und 60er Jahre, die noch von Rassentrennung und einer beinah vollkommenen Unsichtbarkeit der Schwarzen in Hollywoods geprägt waren; sie erzählen von der Formierung der schwarzen Bürgerrechtsbewegungen und Baldwins kompliziertem Verhältnis zum Black-Power-Movement. In einer kühnen Erweiterung des literarischen Texts spannt der Film den Bogen bis in die Jetztzeit: zur noch heute gegenwärtigen weißen Polizeigewalt gegen Schwarze, den Rassenunruhen von Ferguson und Dallas und der Black-Lives-Matter-Bewegung. In einem hochpolitischen Prozess der Aneignung schreibt I AM NOT YOUR NEGRO damit die US-Geschichte aus einer bis heute unterdrückten Perspektive neu. Der Regisseur Raoul Peck wurde für seinen Dokumentarfilm-Essay auf der Berlinale mit dem Panorama-Publikums-Preis ausgezeichnet. Der Film war zudem für den Oscar als Bester Dokumentarfilm nominiert.
www.not-your-negro.de

 

Off

Comments are closed.